Frauenstudiengänge…

… gibt es. Nicht sehr viele, aber immerhin. robot-507811_1280

Vorreiterin war die Fachhochschule Stralsund, die bereits im Wintersemester 2000/2001 ihren ersten Frauenstudiengang im Fachbereich Wirtschaftsingenieurwissen angeboten hat. In den ersten drei Semestern bleiben hier die Studentinnen unter sich, danach gibt es gemischte Veranstaltungen.

Inzwischen gibt es auch Frauenstudiengänge in Bremen (Informatik), Furtwangen (E-Business), Wilhelmshaven (Wirtschaftsingenieurwesen), Berlin (Informatik und Wirtschaft), Jena (Elektrotechnik und Informationstechik) und Aachen ( Soziale Arbeit für Frauen nach der Familienphase).

Mit diesen überwiegend in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Ingenieurwissenschaften, Naturwissenschaften, Technik)  angesiedelten  Frauenstudiengängen sollen Frauen zum Studium eines naturwissenschaftlich-technischen Fachs ermutigt werden, das sie sich vielleicht aufgrund der existierenden gesellschaftlichen Bedingungen und überholter Rollenvorstellungen sonst nicht zutrauen würden.  Viele Frauen können sich auch besser konzentrieren und entfalten, wenn sie beim Lernen nicht das Gefühl haben, sich gegen die Vorurteile ihrer männlichen Kommilitonen durchsetzen zu müssen.

Und es funktioniert sehr gut. Absolventinnen berichten, dass die Atmosphäre besonders in den technischen Fächern, den Laboren und Übungen, die in kleinen Gruppen stattfinden, sehr offen und enspannt ist. Es ist aber kein „Studium light“ – die Anforderungen unterscheiden sich nicht von denen, die an die männlichen Studenten gestellt werden.

Wenn ihr mehr wissen möchtet, schaut doch einmal hier

 

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